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Die Auto-Fähre "Siebengebirge" ist der 96. Neubau der Schiffswerft Oberwinter. Das Schiff wurde nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd erbaut, jedoch ohne dessen Abnahme. Außerdem wurden folgende Bestimmungen beachtet: DIN-Vorschriften für Stahlbrückenbau, DIN 1072, Brückenklasse 45, VDE-Vorschriften, SUK und BBG.

Bauausführung:
Die Fähre ist in Ponton-Form gebaut, angepasst an die Anforderungen der Schottel-Ruderpropeller. Der Schiffskörper ist durch zehn bis zum Deck führende Schotte in elf Abteilungen unterteilt und vollkommen elektrisch geschweißt. Der Neubau ist in Längsspantenkonstruktion erbaut. Im Deckhaus sind Mannschaft, Werkstatt, WC und Fahrgäste untergebracht.

Schiffsbauliche Ausrüstung:
Die Fahrbahn ist in Kantblech-Konstruktion mit negativem Sprung erstellt. Die Ladeklappenkonstruktion ist im Prinzip der Fahrbahn angepasst, Betätigung hydraulisch. Zwei Heuss-Klippanker von je 220 kg werden von zwei Handankerwinden betätigt. Als Rettungsmittel sind ein 3 m langes Beiboot und 6 Rettungsringe vorgesehen.

Die Geschwindigkeit der Fähre beträgt ca 10 km/h im stromlosen Wasser.

Hautpabmessungen:

Länge des Rumpfes
Länge des Decks
Breite über alles
Breite über Deck
Länge der Klappen
Länge über alles
Breite der Fahrbahn
Seitenhöhe
Zul. max. Gesamtlast

27,50 m
27,50 m
9,50 m
8,70 m
je 6,00 m
39,50 m
5,25 m
1,85 m
60 t
Maschinendaten:  

2 Antriebsmaschinen MAN Typ D2866E 6 Zylinder Reihe
11967 cm2
Leistung je 178 kw bei 2100 U/min
2 Schottel-Ruderpropeller SRP 100
Steuerungsanlage "Patent Odenthal"
Elektrische Anlage:
24 Volt-Gleichstrom. Die Versorgung erfolgt über zwei Generatoren von 1,54 kw (1540W), angebaut an den Hauptmotoren, 4 Start- und Verbrauchsbatterien 700 AH

 
 
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